Wikinger

Mit Holzbooten auf hoher See

Mutige Seefahrer auf Beutezug

Eines der Geheimnisse, die selbigen Beutezug so erfolgreich machten, sind ihre Langboote. Die hölzernen Schiffe waren äußerst gut konstruiert – sie waren leicht, mussten nicht gewendet werden und konnten eine Geschwindigkeit von bis zu 15 Knoten erreichen.

Dadurch waren die Wikinger in der Lage Fracht über die Fjorde bis ins Landesinnere zu transportieren und auch ihre zahlreichen Entdeckungsreisen, die bekanntermaßen nicht immer nur dem Entdecken dienten, wurden so ermöglicht. Ab Beginn des 8. Jahrhunderts gingen sie auf große Fahrt und hatten letztendlich ein Gebiet befahren und teilweise auch erobert, das sich von Grönland im Westen bis zum Kaspischen Meer im Osten erstreckte. Ihre Flotten wuchsen rasch an, sodass schließlich meist Hunderte von Langbooten eine Küstenstadt erreichten – und überfielen …

Zwischen 800 und 1000 gründeten sie unter anderem Dublin, besiedelten die Normandie, die bis heute ihren Namen trägt, eroberten Island, von dort aus Grönland und rückten schließlich sogar bis ins heutige Kanada vor. Hinzu kamen noch diverse Inselgruppen wie die Shetlandinseln und die Färöer, deren Sprache daher auch zu den skandinavischen zählt.

Auf Schiffen wie diesem segelten die Männer bis nach Amerika, die Konstruktion war nicht nur besonders seetauglich, sondern auch schnell und wendig. Das Schiff auf dem Foto ist eine Grabbeigabe eines Häuptlings aus dem 9. Jahrhundert und kann in Oslo im Vikingskipshuset besichtigt werden.

Auf Schiffen wie diesem segelten die Männer bis nach Amerika, die Konstruktion war nicht nur besonders seetauglich, sondern auch schnell und wendig. Das Schiff auf dem Foto ist eine Grabbeigabe eines Häuptlings aus dem 9. Jahrhundert und kann in Oslo im Vikingskipshuset besichtigt werden.

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