Lillehammer: das olympische Dorf am Mjøsa-See

Im Bezirk Oppland an der Nordspitze des Mjøsa-Sees, liegt das überaus attraktive Städtchen Lillehammer, welches auch Austragungsort der Olympischen Winterspiele war. So ist es wenig verwunderlich, dass der Ort am größten Binnensee Norwegens als hervorragender Wintersportort gilt und auch im Sommer viel zu bieten hat.

Typisch für Lillehammer und seine gebirgige Umgebung ist ein gesundes und stabiles Inlandsklima, dass sich durch warme Sommer und kalte und trockene Winter auszeichnet. Der Ort, welcher bereits 1827 die Stadtrechte erhielt, liegt verkehrsgünstig zwischen Oslo und Trondheim und bildet gleichzeitig das Tor zum Tal Gudbrandsdalen.

Lillehammer-Panorama

Ein Stadtbummel gleicht dem eintauchen in eine Erlebniswelt. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit ist Maihaugen mit den Sandvigschen Sammlungen. Mit über 185 historischen Gebäuden aus Lillehammer und dem Gudbrandsdal ist es eines der größten Freilichtmuseen Nordeuropas.

Ein besonderes Flair versprüht Storgata, die Hauptstraße und Fußgängerzone des Ortes, welche sich den Charakter alter Zeiten bewahrt hat. Ganz in der Nähe befindet sich das Kunstmuseum mit den besten Gemäldesammlungen des Landes.

Natürlich empfiehlt sich auch eine Besichtigung der olympischen Anlagen. Zuerst sollte die Haakonshalle mit dem Norwegischen Olympischen Museum aufgesucht werden und danach das Birkebeineren Skistadion an der Straße nach Nordseter.

Auf dem Rückweg liegen die Sprungschanzen, die Lysgårdsbakkene. Vom Sprungturm aus, erhält man eine wundervolle Aussicht auf die Umgebung. Und die zauberhafte Umgebung des Opplands hat noch einiges zu bieten. Im Winter locken der naheliegende Hunderfossen Winterpark mit zahlreichen Aktivitäten sowie in Øyer die olympischen Slalompisten von Hafjell.

Foto: kennymatic / flickr.com (CC BY 2.0)

Schlagworte: , , , ,