Kultur und Natur am Straßenrand

Das südliche Fjellnorwegen wird geprägt von der riesigen Hochebene der Hardangervidda, welches große Teile der Region einnimmt. Hier kommen Wanderer und Wintersportler auf ihre Kosten. Aber nicht nur das raue Hochgebirge, sondern auch liebliche und geschichtsträchtige Täler finden sich in diesem Gebiet.

Der Startpunkt dieser Strecke beginnt in Laerdalsoyri, einem reizvollen Ort mit mehreren unter Denkmalschutz stehenden Häusern und einem norwegischen Wildlachscenter. Durch das Fjell Südnorwegens streift man das lachsreiche Laerdalselva und entlang der E16 gelangt man in die alte Kulturstadt Valdres mit zahlreichen landwirtschaftlichen und kulturellen Höhepunkten.

Vorbei am Sjurhaugsfossen mit einer Lachstreppe in einem 140 m langen Tunnel kommt man zur Borgund Stabkirche (1150), der am besten erhaltenen Stabkirche Norwegens. Nur wenige Kilometer weiter, erreicht man Borlaug, über den Abzweig der Str. 52 durch das reizvolle Hemsedal nach Gol.

Die Borgund Stabkirche (Borgund stavkirke) in der Kommune Lærdal ist eines der ältesten Bauwerke aus Holz Europas.

Die Borgund Stabkirche (Borgund stavkirke) in der Kommune Lærdal ist eines der ältesten Bauwerke aus Holz Europas.

Auch auf den „Alten Königsweg“ trifft man entlang der E16, einer wichtigen Verbindung zwischen Ost-und Westnorwegen. Bis heute kann man auf einigen Abschnitten dieser ursprünglichen Straße wandern oder Rad fahren. Selbstverständlich darf man auch die neuen Wanderwege nutzen um nach Laerdal (Foto mit Blick auf das Laerda) zu gelangen oder alternativ die Strecke von Maristuen zu den Kyrkjestolane im Filefjell wählen. Zu der St. Thomas Kirche aus dem Jahre 1971 mit einer eigenwilligen Architektur gelangt man am höchsten Punkt dieser Strecke, bei 1.250 m.ü.M des südlichen Fjellnorwegens.

Foto: zoetnet / flickr.com, CC BY 2.0

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