Klippfisch – mehr (Meer)salz geht nicht

Klippfisch ist eine traditionelle norwegische Spezialität – und traditionsreiche Lecḱerbissen sollte man nicht ablehnen. Beim Klippfisch aber könnte die Höflichkeit dem einen oder anderen nicht ganz so leicht fallen. Denn bei Klippfisch handelt es sich um stark gesalzenen Trockenfisch, den mancher Norweger gar als Pausensnack verzehrt wie unsereins eine Banane.

Als Grundlage für Klippfisch dienen, wie auch beim Stockfisch, meist Dorsche, Schell- und Lengfische sowie Lumbe und Seelachse. Diesen werden große Mengen Salz zugesetzt und anschließend legt oder hängt man sie zum Trocknen aus (früher geschah dies dem Namen nach auf den Klippen).

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Der Klippfisch ist so etwas wie die veredelte Variante des einfachen, ungesalzenen Stockfisch, sollte aber keinesfalls mit diesem verwechselt werden. Im Norsk Klippfiskmuseum in der südnorwegischen Stadt Kristiansund kann man übrigens einiges über die Historie des Klippfisches erfahren und außerdem natürlich auch einen Bacalao, wie er auch genannt wird, genießen – keine Sorge: letzteres ist nicht obligatorisch…

Fotos: Troms Arbeiderparti / flickr.com (CC BY 2.0) [1,2]

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