Ins Herz Norwegens

Ostnorwegen und die Region um Oslo wird gern auf dem Weg nach Norden „liegen“ gelassen. Aber warum eigentlich? Die Gegend um Oslo hat wunderschöne Fleckchen, einsam, waldreich und sehenswürdig.

Vom Zentrum von Oslo aus gelangt man auf der Autobahn nach Lillestrøm. Ein kleiner Umweg über Lillestrøm nach Festsund lohnt sich, denn hier trifft man auf ein spannendes Flößereimuseum, wo früher 300 Arbeiter wohnten.

Die Straße führt weiter in das landwirtschaftlich geprägte Örtchen Romerike, welches nach einer Sage bereits im 6. Jahrhundert als „Raumarike“ erwähnt wird.

Von hier aus ist es nicht mehr weit bis Eidsvoll mit dem Eidsvollgebäude. In diesem Reichssaal wurde das norwegische Grundgesetz beschlossen und er ist noch genauso eingerichtet wie am 17. Mai 1814. Erst vor Kurzem wurde das Gebäude vollständig renoviert und erstrahlt nun in altem Glanz, um seinen Besuchern die historische Bedeutung noch authentischer zu vermitteln. Interessant ist auch das Goldbergwerk von Eidsvoll, welches von 1750-1907 aktiv war. Heute dürfen hier die Touristen Gold waschen.

In diesem Gebäude wurde am 17.Mai 1814 die Verfassung des Königreichs Norwegen (Verfassung von Eidsvoll) angenommen, in Kraft getreten ist diese am 31. Mai 1814.

In diesem Gebäude wurde am 17.Mai 1814 die Verfassung des Königreichs Norwegen (Verfassung von Eidsvoll) angenommen, in Kraft getreten ist diese am 31. Mai 1814.

Ein Tipp:

Ab Minnesund kann man auch eine reizvollere Alternative auf der Str. 33 nach Lillehammer wählen. Dieser Weg führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft entlang des Mjosasees mit vielen Camping-und Badeplätzen. Auch Ostnorwegen beherbergt viele Sehenswürdigkeiten, die einen Abstecher wert sind.

Foto: jechstra / flickr.com, CC BY 2.0

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